Chronologie

Hier finden Sie wichtige Daten aus der Geschichte des Hessischen Rechnungshofs und der Finanzkontrolle in Hessen. Die Seite wird innerhalb des Jubiläumsjahr fortlaufend ergänzt.

18. April 1946

Am 18. April 1946 stimmte die damalige Militärregierung der Errichtung des Rechnungshofs zu:

„Die Einrichtung einer öffentlichen Finanzkontrolle für das Land Groß-Hessen für die Prüfung von Konten und die Überwachung der öffentlichen Finanzen wird von dieser Abteilung als wünschenswert und notwendig erachtet.
Dasselbe Entnazifizierungsverfahren soll bei dem Personal dieser Prüfungseinrichtung angewendet werden, welches bei allen anderen öffentlichen Finanzinstituten gebräuchlich ist.“

Abschrift der Zustimmung der Militärregierung
Abschrift der Zustimmung der Militärregierung

9. April 1946

Heute vor 75 Jahren wurde dem Rechnungshof in Darmstadt sein Dienstgebäude – nebst einem Gartenanteil – offiziell zugewiesen.

Luftaufnahme 1945 und Abschrift der Zuweisung des Gebäudes
Luftaufnahme der Eschollbrücker Straße 27 im Jahr 1945 und Abschrift der Zuweisung des Gebäudes

31. März 1937

Es war ein schwerer Schlag für die Finanzkontrolle: Am 31. März 1937 wurde die unabhängige Oberrechnungskammer in Darmstadt aufgelöst. Ihre Aufgaben wurden vom Rechnungshof des Deutschen Reichs übernommen – der gerade nicht unabhängig war! Erst mit der Gründung des Hessischen Rechnungshofs 1946 wurden die Finanzen wieder von einer neutralen und objektiven Stelle geprüft.

18. März 1946

Am 18. März 1946 fand die erste Besprechung zur Errichtung des Rechnungshofs des Landes Hessen statt. Der damalige Finanzminister Dr. Mattes (links) traf sich mit Dr. Boll, dem späteren ersten Präsidenten des Rechnungshofs.

Aufnahme von Dr. Mattes (links) und Dr. Boll
Aufnahme von Dr. Mattes (links), dem damaligen Finanzminister, und Dr. Boll, dem späteren ersten Präsidenten des Rechnungshofs