Die Rechnungshöfe aus Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen haben die Ergebnisse ihres länderübergreifenden Kooperationsprojekts in Düsseldorf präsentiert. Rund ein Jahr zuvor hatten sich die Kooperationspartner auf die gemeinsame Durchführung eines Projektes verständigt, in dem es darum ging, die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Arbeitsfeldern zu erproben und erste Erfahrungen mit dieser Technologie zu sammeln.
Die Präsidentin des Rechnungshofs Baden-Württemberg, Dr. Cornelia Ruppert, der Präsident des Hessischen Rechnungshofs, Uwe Becker, sowie die Präsidentin des Landesrechnungshofs Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Brigitte Mandt, unterzeichneten den Abschlussbericht über die Ergebnisse der ersten Projektphase, die am 31.12.2025 endete.
Der interne Bericht wird den Rechnungshöfen des Bundes und der Länder zugänglich gemacht und bildet eine wichtige Grundlage für den weiteren Austausch und Transfer zum Einsatz von KI in der externen Finanzkontrolle.
Im Projektverlauf konnten zahlreiche rechnungshoftypische Anwendungsfälle identifiziert und in der Praxis erprobt werden.
Die Ergebnisse stimmen zuversichtlich: In vielen Bereichen konnten KI-Systeme Aufgaben zuverlässig unterstützen und Arbeitsprozesse effizienter gestalten.
Perspektiven und nächste Schritte
Das Kooperationsprojekt, das bereits jetzt wertvolle Erkenntnisse für einen sachgerechten und verantwortungsvollen Einsatz von KI in den Rechnungshöfen liefert, soll fortgeführt und weiterentwickelt werden.
Die Rechnungshöfe sehen in der KI ein zukunftsweisendes Instrument, das die Prüfungs- und Verwaltungsarbeit nachhaltig unterstützen kann – vorausgesetzt, ihr Einsatz erfolgt kontrolliert, fachlich fundiert und unter klar definierten Rahmenbedingungen. Die länderübergreifende Zusammenarbeit bleibt dabei ein wichtiger Faktor, um Erfahrungen zu bündeln, Synergien zu nutzen und gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft der öffentlichen Finanzkontrolle zu entwickeln.